Spielfelder der Digitalisierung

Unternehmen aller Branchen stellen sich derzeit der Herausforderung, sich an die digitale Welt anzupassen und diese mitzugestalten. Die Auswirkungen der Digitalisierung werden oft mit dem Begriff „Disruption“ beschrieben. Er steht für den raschen Umbruch, die völlige Veränderung der Spielregeln in folgenden Spielfeldern:

Systems of Intelligence werten bestehende und neue Daten verschiedenster Quellen „intelligent“ aus und interpretieren diese. Entscheidungen können dadurch besser unterstützt oder sogar automatisch getroffen werden. Die Einsatzbereiche sind zahlreich, so ist z. B. ein automatisierter, hochqualitativer Kundenservice

mit Hilfe von neuen Technologien möglich.

Wie gestalten wir Produktinnovationen? Agile Methoden zur Produktentwicklung, kurzfristige Anpassungen an Marktsituationen, automatisierte Produktionsprozesse, personalisierte Produktlinien, Verknüpfungen zwischen physischen und digitalen Produkten und Services sowie die Integration neuer Produktionstechnologien skizzieren das Themenspektrum mit dem sich die Unternehmen auseinandersetzen müssen.

Kundenerfahrung und -erlebnisse stehen mehr denn je im Fokus. Durch das Customer Experience Management, innovative Vertriebswege und Services können überzeugende Kundenerlebnisse und neue Berührungspunkte gestaltet werden – eine Notwendigkeit um die Kunden von morgen langfristig zu binden.

Operations: Rasch adaptierbare, effiziente Prozesse sind die Grundlage für den zukünftigen Geschäftserfolg. Internet of Things, Sensortechnik und digitale Plattformen für Fertigungsanalysen helfen dabei Produktions- und Lieferzeiten zu optimieren Neue Mindsets im Sinne von „try, fail, try again“ führen zu Geschäftsprozessen, die in den neuen Märkten funktionieren und bestehen.

Mitarbeiter müssen für die Digitale Transformation fit gemacht werden. Dann profitieren sie von einfacheren und intuitiven Prozessen, signifikant erleichterter Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des Unternehmens, fortschrittlichem Wissensmanagement, neuen Aus- und Weiterbildungsmethoden (wie z. B. E-Learning) sowie von mobilen, modernen Arbeitsplätzen.

IT-Hardware und Software sind entscheidende Voraussetzungen. Themen wie Daten-Analyse, Cross-Channel-Management, Prozessautomatisierung, Digital-Workplace-Management u.s.w. stellen neue Anforderungen an die IT-Architektur. Die Herausforderung besteht darin, die IT im laufenden Betrieb für die neuen Anforderungen aufzustellen.

Die Offenheit des Managements gegenüber den neuen Technologien ist grundlegend für eine erfolgreiche Digitale Transformation. Klassische Management-Konzepte haben z. T. ausgedient oder müssen deutlich weiterentwickelt werden. Auch die Unternehmenskultur, das Wissensmanagement, das Change-Management sowie Strategie und Vision müssen an die digital transformierte Arbeitswelt angepasst werden.